Sieg gegen Tabellenführer

Am 29.03.2026 stand das Heimspiel gegen den Tabellenführer SV Westfalia Huckarde auf dem Plan. Die Ausgangslage vor diesem Spiel schien klar zu sein. Die Dortmunderinnen reisten mit einem sieben Punkte Vorsprung, bei einem Spiel mehr, an. Was bei einer Niederlage schon fast die Meisterschaft bedeuten konnte.

Die Erfahrung aus dem Hinspiel und die daraus resultierende Erwartung, dass der SV durch hohes Pressing versuchen würde unser Aufbauspiel zu unterbinden, wurde absolut bestätigt. Jedoch konnten wir dieses Pressing, durch unseren spielerischen Ansatz, von uns fern halten. Gefährlich wurde es immer nur dann, wenn wir im Spielaufbau eigene Fehler produzierten. Die Dortmunderinnen kamen dann durch gute Pässe und schnelles Spiel zu guten bis sehr guten Abschluss Chancen. Immer dann, wenn wir den Ball schnell und gezielt aus unserer Abwehr heraus gespielt haben, konnten auch wir Abschlüsse kreieren. In der 20ten Minute wurde Antonia Wippermann über unsere linke Außenbahn geschickt. Der Ablschuss wurde jedoch durch eine Gegenspielerin zu Ecke geklärt. Zunächst sah es so aus, als würde die von Charlotte Voß getretene Ecke an Freund und Feind durch den Sechszehner fliegen. Jedoch stand am langen Pfosten eine Abwehrspielerin des SV, die nicht mehr ausweichen konnte und der Ball tropfte von ihrer Brust ins Tor. Nun schien der Angriffsmut der Dortmunderinnen etwas gerochen. Außer ein Paar Weitschüsse kamen keine gute Chancen mehr auf unser Tor.

In der zweiten Halbzeit versuchte der SV wieder mehr Druck auszuüben. Jedoch konnten wir, durch etwas Glück und Einsatzwillen, unser Tor sauber halten. Um so weiter die Zeit verrann, merkte man den Dortmunderinnen an, das ihr Glauben schwand. Als dann auch noch der Schiedsrichter einen möglichen Elfmeter nicht gab und wir uns auch immer wieder gut aus der Abwehr lösen konnten, wurden die Bemühungen des SV deutlich schwächer. Kurz vor Abpfiff, lief dann Jana Niggeloh, begleitet durch eine Abwehrspielerin auf das Tor des SV zu, schlug am Sechzehner nochmal einen Hacken und schloss -zu Zentral- auf die Torhüterin ab. Den Abpraller wurde dann noch von Romy Nowak an den Pfosten geschossen. Dies wäre dann unter dem Strich des Guten auch zu viel gewesen.

Nach Abpfiff war die Freude über dieses glückliche aber nicht unverdiente 1:0 groß!